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Marktforscher prognostizieren schwindende Nachfrage im weltweiten PC-Markt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: chris   
Freitag, den 03. September 2010 um 05:55 Uhr
Die Analysten von Gartner justieren ihre Prognose zum Wachstum des weltweiten PC-Marktes angesichts "unsicherer ökonomischer Perspektiven für die USA und Westeuropa" abermals. "Es besteht kein Zweifel, dass die Nachfrage nach Consumer- und wohl auch Business-PCs bedingt durch die Erwartungen in den entwickelten Märkten zurückgeht", erklärt Ranjit Atwal, Research Director bei Gartner. In der zweiten Jahreshälfte sei daher nur noch mit einem Zuwachs von rund 15 Prozent zu rechnen. Auf das Gesamtjahr bezogen ergäbe sich damit gegenüber 2009 ein Plus von maximal 19 Prozent auf knapp 368 Millionen verkaufte Rechner. 

Nach dem "Krisenjahr 2009" hatten sich die Marktforscher bereits zum Auftakt dieses Jahres recht optimistisch gegeben, im Mai hoben sie ihre Prognose sogar noch um rund 3 Prozent an. Nach einem Plus der Verkaufszahlen von nur gut 5 Prozent im vergangenen Jahr sollte 2010 wieder ein Wachstum von 22 Prozent den Absatz der Hersteller ankurbeln.

Unterdessen verlieren Mini-Notebooks ihren Einfluss auf das Wachstum im Bereich der Mobilrechner – der Zenit ist nach Einschätzung von Gartner überschritten. Auch wenn die Verkaufszahlen weiter steigen, schwindet der Anteil der Netbooks an den mobilen PCs, der 2009 einen Spitzenwert von 20 Prozent erreicht hatte. "Immer mehr Käufer greifen lieber zu einem preiswerten Standard-Notebook – insbesondere seit sich die Preise denen von Mini-Notebooks angenähert haben", erläutert Gartner-Analyst Raphael Vasquez. Auf der anderen Seite machen die auf den Markt drängenden Tablet-PCs den Mini-Notebooks zusätzliche Konkurrenz. ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Quelle: Heise.de

 
Digitale Dividende: Bundesnetzagentur weist Frequenzen zu PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: chris   
Donnerstag, den 02. September 2010 um 05:55 Uhr
Die Bundesnetzagentur hat am Montag den bei der Frequenzauktion im Mai 2010 erfolgreichen Unternehmen konkrete Frequenzen in den Bereichen 800 MHz und 2,6 GHz zugeordnet. Die ersten beiden Blöcke der "Digitalen Dividende" bei 800 MHz gehen an Telefónica-O2, teilte die Regulierungsbehörde in Bonn mit. Vodafone und der Telekom wurde die jeweils mittleren und oberen zwei Blöcke im Losverfahren zugewiesen. Darüber hinaus wurden den im 2,6-GHz-Bereich erfolgreichen Bietern die Frequenzblöcke paarweise zugelost. 

Bei der Versteigerung im Mai war insgesamt 360 MHz Spektrum für Mobilfunkdienste unter den Hammer gekommen. Die vier Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone, Telefónica-O2 und E-Plus hatten zusammen knapp 4,4 Milliarden Euro für die Frequenzen geboten. Dabei wurde ein Großteil der Frequenzen nicht konkret versteigert, die Auktionsteilnehmer boten lediglich auf Kapazitäten in dem entsprechenden Spektrum. Den erfolgreichen Bietern wurden die konkreten Frequenzen nun gemäß dem vorab bekannt gegebenen Zuteilungsverfahren zugeordnet, nachdem die dreimonatige Frist für eine Einigung der Bieter untereinander ohne Ergebnis verstrichen war.

Im Bereich der Digitalen Dividende – den im Zuge der Digitalisierung der TV-Ausstrahlung frei werdenden Frequenzen im 800-MHz-Band – war lediglich der erste Block konkret versteigert worden. Die direkte Nachbarschaft zu noch aktiven TV-Frequenzen stellt besondere Anforderungen an den Frequenznutzer. Telefónica-O2, das im Bereich der Digitalen Dividende diesen und einen weiteren Block ersteigert hatte, bekam den benachbarten Block zugewiesen. Die verbliebenen vier Blöcke wurden paarweise im Losverfahren an Vodafone und die Telekom vergeben.

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Vierte Mobilfunkgeneration sendet erste Leuchtfeuer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: chris   
Dienstag, den 31. August 2010 um 06:00 Uhr
Die Deutsche Telekom hat den Ausbau der vierten Mobilfunk-Generation namens LTE in Deutschland gestartet (Long Term Evolution). Gut drei Monate nach der Versteigerung von Lizenzen für zusätzliche Funkbänder nahm Telekom-Chef René Obermann in Kyritz (Brandenburg) den ersten Sendemast in Betrieb, der mit LTE ausgestattet ist. Bis zum Jahresende kämen noch rund 500 LTE-Standorte hinzu. 

"Mit dem LTE-Ausbau fällt es uns leichter, die weißen Flecken zu beseitigen, in denen es noch keinen schnellen Internet-Zugang gibt", sagte Obermann. Der Funkmast in Kyritz deckt einen weißen Fleck in Brandenburg nordwestlich von Berlin ab (unter anderem die Gemeinde Gumtow im Südosten des Landkreises Prignitz, 3700 Einwohner). Die Telekom kooperiere auch mit Wettbewerbern beim Ausbau des Netzes, sagte Obermann: "Alleine macht das keinen Sinn". Trotz der Inbetriebnahme des Funkmasts bleibt der weiße Fleck aber vorerst noch weiß, denn erste Geräte, mit denen die Bewohner von Kyritz und Umgebung ihre Computer über LTE ans Internet anschließen können, soll es erst gegen Jahresende geben. Mobiltelefone mit LTE-Technik, werden gar erst Ende 2011 erwartet. So erscheint der Betriebsstart zwar vielversprechend, aber nicht mehr als ein öffentlicher Gehversuch der Telekom.

Die eingesetzte LTE-Technik liefert pro Funkzelle bis zu 50 Megabit pro Sekunde. In der Praxis erwartet die Telekom pro Nutzer rund 2 MBit/s, da sich mehrere Teilnehmer die Bandbreite teilen müssen. Moderne ADSL2+-Anschlüsse liefern pro Anschluss bis zu 16 MBit/s, das in dicht besiedelten Gebieten erhältliche VDSL erreicht sogar bis zu 50 MBit/s.

Bei der Versteigerung der frei gewordenen Frequenzen hatten die E-Plus, Deutsche Telekom, O2 Telefónica und Vodafone zusammen 4,38 Milliarden Euro ausgegeben; die Telekom allein 1,3 Milliarden. Bis Ende 2012 will das Unternehmen insgesamt zehn Milliarden Euro in den Ausbau seiner Netze (Mobilfunk und Festnetz) investieren. Für die Abdeckung weißer Flecken auf dem Lande ist das Spektrum im 800-MHz-Bereich wegen günstiger Ausbreitungseigenschaften besonders interessant (je niedriger die Frequenz, desto größer die Reichweite, desto weniger Funkmasten pro Fläche sind erforderlich). Das Funkverfahren hat die Bundesnetzagentur zwar wie üblich nicht vorgeschrieben, LTE ziehen die Netzbetreiber aber aufgrund höherer Flexibilität und besserer Durchsatzraten gegenüber UMTS vor – welches ja pro Funkzelle mittlere Durchsatzraten auf gleichem Niveau wie LTE liefert (2 bis 3 MBit/s). ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Quelle: heise.de

 
Backdoor in Quicktime entdeckt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: chris   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 05:55 Uhr
Sicherheitsexperte Ruben Santamarta hat einen undokumentierten Parameter im ActiveX-Plugin von Quicktime entdeckt, den Angreifer zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen können. Hierzu muss das Opfer lediglich eine präparierte Website besuchen. Der Angreifer übergibt mit dem Parameter _Marshaled_pUnk einen Object Pointer an das Plugin, wodurch Quicktime Funktionen in fremden DLLs ansteuert. Santamartas Exploit ist in der Lage, die Datenausführungsverhinderung (DEP) und Speicherverwürfelung (ASLR) von Windows 7 und Vista auszuhebeln. 

Der Parameter _Marshaled_pUnk ist das Überbleibsel einer Funktion, die Santamarta zuletzt in einer 2001er Version von Quicktime entdeckt hat. Apple hat die Funktion in späteren Versionen entfernt, dabei aber wohl den dazugehörigen Parameter übersehen. Da der Parameter einst bewusst eingebaut wurde und nicht auf einen Programmierfehler zurückzuführen sei, handele es sich nach Einschätzung von Santamarta im engeren Sinne um eine Backdoor.

Verwundbar sind die Quicktime-Versionen 7.x, 6.x und möglicherweise auch ältere in Verbindung mit Windows XP bis 7. Ein Update gibt es bisher nicht. Schützen kann man sich nur, indem man das ActiveX-Control an der Ausführung hindert – etwa, indem man das Plugin über die Add-on-Verwaltung des Internet Explorers deaktiviert, das Killbit setzt oder einen anderen Browser nutzt. ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Quelle: Heise.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. August 2010 um 16:09 Uhr
 
Datenschützer fordern Grenzen für Google, Facebook & Co. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: chris   
Montag, den 30. August 2010 um 20:33 Uhr
Datenschützer haben demokratisch legitimierte Grenzen für globale Internetfirmen wie Google und Facebook gefordert. "Die Arroganz eines Unternehmens namens Google und die Ignoranz für Grundrechte – das kann so nicht weitergehen", sagte der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz, Thilo Weichert, am Rande einer Tagung der Datenschutzakademie Schleswig-Holstein am Montag in Kiel. Die Grundrechte der Bürger im Internet müssten per Gesetz besser geschützt werden. Weichert machte allerdings wenig Hoffnung, dass dies noch in dieser Legislaturperiode geschehen könne. 

Mehr als 500 Teilnehmer diskutierten darüber, wie das Internetrecht modernisiert werden könne. Angesichts des rasanten technischen Fortschritts konnten die Datenschützer eine gewisse Machtlosigkeit nicht leugnen: "Wir hecheln mit heraushängender Zunge immer hinterher", sagte der Vorsitzende des Datenschutz- Akademieausschusses, Albert von Mutius. Trotzdem müsse weiter versucht werden, die Persönlichkeitsrechte der Bürger im Internet zu schützen und verbindliche Standards zu schaffen.

Der Grundrechtsschutz in der digitalen Welt ist nach Meinung der Datenschützer völlig ungenügend. Gefordert werden nun nationale und europäische Regelungen. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, betonte, dass es Signale aus dem Auswärtigen Amt gebe, gemeinsam mit Spanien und Frankreich eine verbindliche internationale Regulierung des Datenschutzes anzustoßen.

Die stellvertretende Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, Marit Hansen, forderte außerdem die einzelnen Internet-Benutzer auf, mehr auf die Freigabe ihrer persönlichen Daten zu achten. "Die Jugendlichen entwickeln sich da schon ganz richtig", sagte Hansen. "Sie sind zum Beispiel bei ihren Profilangaben sehr viel vorsichtiger geworden." (dpa) / ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Quelle. heise.de

 
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